Sanfter Übergang

In den vergangenen Tagen liefen verschiedene Gespräche, um zu klären, wie es mit „unserer“ malischen Hilfsorganisation weiter geht. Daniel, der die Arbeit seit vielen vielen Jahren leitet, geht Ende 2025 in Rente und nachdem wir in den letzten Jahren immer wieder miteinander überlegt haben, wie es weiter gehen kann, ist es jetzt Zeit Nägel mit Köpfen zu machen.

Es ist ein unglaublicher Schatz, dass wir einige Mitarbeiter haben, mit denen wir seit über 30 Jahren zusammenarbeiten, die ihre berufliche Laufbahn mit uns begonnen haben und bis heute mit uns unterwegs sind. Aber jetzt heißt es Neues zu wagen und da hat das malische Team einen guten Weg gefunden: Moussa, der ebenfalls schon so lange mit uns arbeitet und ein Jahr länger arbeitet als Daniel, wird im kommenden Jahr die Verantwortung übernehmen und in dieser Zeit wird Manassé, ein junger Arzt, der im AIDS-Projekt arbeitet, eingearbeitet, um 2027 den Staffelstab zu übernehmen.

Dann startet eine neue Generation! Gestern im Gespräch mit den Dreien habe ich betont, dass Manassé nicht denken soll, wir würden uns wünschen, dass alles so weiter läuft wie bisher, sondern dass wir daran interessiert sind, dass er und seinen Kollegen auch Neues einbringen. Seine Generation ist ganz anders groß geworden als Daniel und Moussa. Sie kommunizieren anders, sie haben andere Ideen, mehr Kontakt zu anderen Teilen dieser Welt und auch das ist ein Kapital, das nicht ungenutzt bleiben soll. Das hat ihn sichtlich erleichtert. Aber es wird noch eine spannende Aufgabe miteinander Bewährtes weiterzuführen und gleichzeitig mutig Neues anzugehen.

Ich bin gespannt und freue mich auf die Zusammenarbeit, die anderen Impulse und hoffe, dass das gegenseitige Vertrauen auf der Basis der langjährigen Zusammenarbeit mit den „Altvorderen“ Stück für Stück wächst.

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