A Dieu et Bienvenue

A Dieu Leipzig: Wir können auf deinen Schneeregen verzichten, mit dem du  uns den Abschied erleichterst. Schön, dass wir einen Winter hatten, aber jetzt reicht es auch… Bienvenue Bamako: o.k. bei den aktuellen fast 40°C werden wir uns vermutlich bald nach dem Schnee zurücksehnen.

A Dieu Deutschland, wir konnten uns das ganze letzte Jahr nicht daran gewöhnen, dass es neben Corona kaum mehr ein anderes Thema gab. Bienvenue Mali: So viel Dinge stehen auf deiner Agenda, dass wir hoffen eine kleine Coronaregelpause zu bekommen.

A Dieu BER: Noch nie sind wir so entspannt durch alle Kontrollen gewandert; keine Schlangen, freundliches Personal, keine Pannen – einfach ein schöner und, soweit wir das beurteilen können, gut organisierter Flughafen. Bienvenue Aéroport Modibo Keita: Wir sind gespannt, wer uns hier abholen wird, wenn wir mitten in der Nacht ankommen zusammen mit Manuel Müller, einem (aus unserer Sicht) jungen Mann, der sich in Mali niederlässt, um als Mitarbeiter der Allianz-Mission unseren malischen Freunden bei Landwirtschaftsprojekten und in der Arbeit der Kirchengemeinden eine Unterstützung zu sein.

A Dieu Reisen geht nicht. Nachdem wir wegen Welle zwei unsere für November geplante Malireise abgesagt haben, freuen wir uns, dass wir bei Welle drei nun wieder unterwegs sein können – Bienvenue Reiselust!

A Dieu sagen wir auch im wahrsten Sinne des Wortes zu unseren Kollegen in der Praxis, die die Arbeit machen müssen, während wir uns auf einen anderen Kontinent absetzen. Bienvenue Arbeit in Mali: es steht an die Jahreshauptversammlung unserer malischen Partnerkirche (wie jeden März), die Einführung von Manuel bei den malischen Mitarbeitern und Organisation von seinem Sprachstudium, Kulturpraxiserwerb etc., viele Gespräche, Kontaktpflege, Projektorganisation.

Und auch à Dieu unseren (Schwieger-)Kindern und Enkeln, die die letzten Wochen bei uns gewohnt haben und die wir bei unserer Rückkehr nicht mehr antreffen werden, denn: Bienvenue l’Afrique, morgen brechen auch sie erneut auf, um weiter im Tschad ihr Leben mit den Menschen dort zu teilen. Das waren schon ein paar wilde Tage in der letzten Woche: sowohl sie als auch wir packten die Koffer, planten die letzten Etappen bevor jeder auf unterschiedliche Weise den afrikanischen Kontinent (irgendwie lässt mich mein Hausarztsein nicht los – jetzt habe ich schon zum zweiten Mal „Kontinenz“ statt „Kontinent“ getippt 😊) bevölkert.

A Dieu Euch allen, die wir in Deutschland zurücklassen und Bienvenue gleichzeitig, weil Ihr unseren Block mit lest, mit betet für unsere Reise und die Begegnungen und Anteil nehmt an dem, was wir erleben. Danke dafür!

 

Eine Antwort auf „A Dieu et Bienvenue“

  1. Dann wünschen wir euch eine gute Reise, gutes Gelingen und viele schöne Begegnungen! Bleibt gesund und kehrt wohlbehalten wieder zurück! Lg Claudia und Erik

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