Der Herr der Ente

Heute ein längeres Gespräch mit dem Präses unseres Kirchenbundes über ihre Pläne eine neue Arbeit im Raum Sikasso im Dorf Tousséguéla zu beginnen: 300-400 km entfernt von der Hauptstadt – 5 mühevolle Autofahrtstunde – mal ganz abgesehen von den Kosten – kein Personal, es sind ja eh schon zu wenig Pastoren für die ganzen Kirchengemeinden – kaum Kenntnisse der Region; da spricht eigentlich alles dagegen. Andererseits: 21 Dörfer und keine einzige Kirche – Offenheit in der Bevölkerung – ein Kommandant, der selbst Christ ist – und bei allem, was sachlich dagegen spricht bei allen Beteiligten der Eindruck: Gott macht hier eine Tür auf.

Was machen unsere malischen Brüder und Schwestern? Sie wagen es einfach, machen sich schon verschiedene Gedanken, aber wissen auch nicht, wie das gehen soll – beten dafür, dass Gott Arbeiter schickt. Arbeiter müssen ja keine Pastoren sein – vielleicht hat Jesus da noch ganz andere Ideen.

Und wie stark wäre das, wenn ich in der nächsten Leitungssitzung in 2 Wochen erzählen könnte, dass da 30 Leute in Deutschland versprochen haben mitzubeten: mindestens 1 x pro Woche und mindestens 6 Monate lang, das macht 30×26 Gebete an den Herrn der Ernte, der uns dazu aufgefordert hat genau das zu tun!

Eine kurze Mail reicht, wenn Jesus Euch das aufs Herz legt.

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